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Man sagt, die Sauerländer seien schwer zu händeln - mag sein, als "Kind der Region" habe ich mit den Menschen hier ein gutes Miteinander. Geboren 1971 und aufgewachsen in Herscheid, zog ich 1993 aus, Theologie und Philosophie zu studieren. Im Jahr 2000 wurde ich dann mit noch zwei weiteren Kandidaten vom damaligen Bischof von Essen, Hubert Luthe, zum Priester geweiht.

Meine Hörner konnte ich mir in Oberhausen abstoßen - eine Zeit, die ich sehr genossen habe,weil der Pfarrer kurz vor mir dort begonnen hatte und wir so Traditionen neu schaffen oder wiederbeleben konnten.

Als Bischof Felix Genn mich im Mai 2004 zum Kaplan der Lüdenscheider Gemeinde St. Joseph und Medardus ernannte, war das wie eine Rückkehr in die Heimat, bin ich doch hier zur Schule gegangen.

Damals konnte niemand ahnen, dass ich bereits 18 Monate später in das Pfarrhaus der Lüdenscheider Gemeinde St. Petrus und Paulus ziehen und hier als "Pastor = Hirte" (nicht als Pfarrer) weitgehend das Ruder übernehmen würde. Die in diesen Begriffen angedeutete Gewaltenteilung bringt mit sich, dass mir die Seelsorge für die Christen dieser Gemeinde anvertraut war aber nicht die administrativen Aufgaben.

Zum 01. Oktober 2011 ernannte mich Bischof Franz-Josef Overbeck zum Pfarrer der Pfarrei St. Laurentius, Plettenberg-Herscheid. Seit dem 27. Mai 2013 bin ich zusätzlich Kreisdechant des Kreisdekanates Altena-Lüdenscheid.

 


 

 Mein Namenspatron ist mir bei all den Veränderungen eine stete Quelle der Inspiration, hat er es doch wie nur wenige verstanden, den Glauben in der Sprache des Volkes zu vermitteln, manchmal auch den Strukturen der Kirche zum Trotz.